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Osteodensitometrie

Was ist IGeL?

IGeL- Knochendichtemessung - Osteoporosevorsorge 

IGeL ist die Abkürzung für „individuelle Gesundheitsleistungen“. Es gibt verschiedene Vorsorgeuntersuchungen, die von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen nicht übernommen werden und vom Patienten selbst bezahlt werden müssen. 

Speziell im Fall der Knochendichtemessung wird die Untersuchung nur im Falle einer bestehenden Spontanfraktur (Knochenbruch) oder Sinterungen von den Krankenkassen übernommen.

Was ist Osteoporose?

Die auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit ist gekennzeichnet durch eine geringe Knochenmasse und den übermäßig raschen Abbau der Knochensubstanz und -struktur. Dies kann eine erhöhte Frakturneigung zu Folge haben. 

Gibt es Risikofaktoren, wenn ja welche?

•   Knochenbrüche in der Vergangenheit
•   Osteoporose in der Familie 
•   Frauen ab dem 60. Lebensjahr und nach der Menopause
•   Männer ab dem 70. Lebensjahr 
•   geringes Körpergewicht 
•   regelmäßiges Rauchen 
•   übermäßiger Alkoholkonsum 
•   geringe Kalziumaufnahme durch die Nahrung 
•   mangelnde körperliche Aktivität 
•   Einnahme von kortisonhaltigen Medikamenten 
•   Patienten mit Cushing- Syndrom oder nach Organtransplantation 
•   Patienten mit einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)

Was ist eine Knochendichtemessung?

Bei dieser Untersuchung wird der Kalksalzgehalt der Knochen bei uns mittels Röntgenstrahlung eines Computertomografen gemessen. 

Im Detail: Bei der quantitativen Computertomografie (QCT) wird im Lendenwirbelsäulenbereich eine Röntgenschichtaufnahme durchgeführt. Diese erlaubt eine getrennte Dichtemessung von Knochenaußenschicht und Knochenbälkchen. Da in den Bälkchen die Stoffwechselaktivität höher ist als in der Außenschicht, lassen sich Veränderungen des Knochenstoffwechsels besser erkennen. Es kann eine Aussage über das Risiko einer Fraktur (Knochenbruch) getroffen werden sowie auch darüber, mit welcher Rate die Knochensubstanz bei einer Osteoporose (Knochenschwund) zurückgeht. 

Die Untersuchung ist schmerzlos und dauert nur etwa 10 Minuten. 

Verlaufskontrollen sind hierbei aussagekräftiger als Einzelmessungen und sollten möglichst am gleichen Gerät erfolgen, um eine Vergleichbarkeit der Messergebnisse zu gewährleisten. Kontrollen sollten je nach Schweregrad und Risikofaktoren mindestens halbjährlich erfolgen. 

Wann ist eine Knochendichtemessung angemessen?

Eine Knochendichtemessung ist sinnvoll bei: 

•   Verdacht auf oder bestehender Osteoporose (Knochenschwund)
•   Zutreffen von mindestens einem oder mehreren Risikofaktoren
•   Frauen nach Eintritt der Menopause
•   Personen über dem 65.Lebensjahr
•   bei bestehender Spontanfraktur und Sinterungen

Was kostet eine Knochendichtemessung?

Die Untersuchung wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) berechnet und kostet 40,- €. 

Wann übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die Abrechnung über die Krankenversichertenkarte wurde auf ganz spezielle Fälle begrenzt. So übernehmen die Krankenkassen dann die Kosten, wenn der Versicherte Sinterungen (Sinterungsbrüche oder Sinterungen sind Wirbelbrüche, die bei stark verändertem Knochen entstehen. Sie führen oft dazu, dass der Wirbel in sich zusammensackt) oder einen Bruch ohne nachweisbares Trauma (z.B. Spontanfraktur) erlitten hatte. 

Für weitere Fragen steht Ihnen unser Praxis-Team gerne zur Verfügung.