Leistungen

Unsere IGeL-Leistungen

Innerhalb der Radiologie gibt es verschiedene Technologien und Verfahren für unterschiedliche Einsatzbereiche. Die Wahl der jeweils besten Methode ergibt sich aus der betroffenen Körperregion und der Art der vermuteten oder tatsächlichen Erkrankung.

Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Informationen zu den wichtigsten radiologischen Diagnose- und Therapieverfahren:

Brust (Mamma) MRT

Wann ist ein MRT der Brust sinnvoll?

Patientinnen kommen in vielen Fällen auf Überweisung zu uns. Es ist jedoch auch möglich, dass Sie von sich aus eine MR-Mammographie durchführen lassen möchten. Ein Brust-MRT ist bei folgenden Indikationen sinnvoll:

  • auffällige Befunde im Brustgewebe (wie Knoten oder Tastbefund)
  • Weitere Klärung von Befunden aus der Mammographie oder Ultraschalluntersuchung
  • Abschottung weiterer Brusttumoren bei Brustkrebs dichtes Gewebe der Brust
  • Prävention bei gesteigertem Risiko für Brustkrebs und im Alter von 50 Jahren bzw. darüber hinaus
  • Brustkrebs-Nachsorge
  • Überwachung bei einer Brustkrebs-Therapie
  • Beschwerden im Zusammenhang mit Brustimplantaten

Gut zu beachten: Eine Mamma-MRT ist tatsächlich das präziseste Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs. In diesem Bereich übertrifft die MRT sogar die klassische Mammographie.

Dauer und Durchführung der Untersuchung:

Die Untersuchung selbst erfolgt in Bauchlage und nimmt etwa 30 Minuten in Anspruch. Im Unterschied zur herkömmlichen Mammographie wird nur eine geringe Kompression vorgenommen. In einer wannenförmigen, als Brustspule bezeichneten Konstruktion erfolgt eine weiche Lagerung der Brust. Diese Methode der Brustkrebsvorsorge ist für Patientinnen normalerweise sehr komfortabel.

Vorab Wichtige Information:
Das Gewebe der Brustdrüse reagiert äußerst sensibel auf hormonelle Schwankungen. Es ist daher gut, wenn die MRT-Untersuchung bei regelmäßigem Zyklus in der zweiten Zykluswoche, also 7-14 Tage nach dem ersten Blutungstag, erfolgt. Hormonpräparate (wie z. B. bei Wechseljahresbeschwerden) sollten, wenn möglich, einige Tage vor der Untersuchung abgesetzt werden – ausgenommen die Antibabypille. Um zu einer erfolgreichen Untersuchung beizutragen, sollten Sie sich selbst möglichst nicht bewegen.

Ungefähre Kosten:
Selbstzahlerpreis
ab 700 €*

Mamma Sonographie

Wann sinnvoll?
Fällt dem Arzt bei der Tastuntersuchung der Brust ein Knoten oder andere Abweichungen auf, wird die Mammasonographie durchgeführt. Mit ihrer Hilfe lassen sich Knoten, Schwellungen, Flüssigkeitsansammlungen oder andere Ursachen unklarer Brustschmerzen abklären.

Darüber hinaus bietet die Mammasonographie dem Arzt eine gute Sicht, wenn er aus der Brust Gewebeproben (Biopsien) entnehmen möchte. Das Ultraschallbild zeigt ihm präzise, wo er die Punktionsnadel ansetzen muss.

Weitere Einsatzmöglichkeiten sind die Nachsorge bei Brustkrebs sowie eine besonders gründliche Vorsorgeuntersuchung, wenn es in der Familie gehäuft zu Brustkrebserkrankungen kommt.

Hinweis: Der günstigste Zeitpunkt für die Untersuchung ist bei Frauen vor den Wechseljahren kurz nach der Regelblutung. Zu diesem Zeitpunkt ist das Brustgewebe aufgrund hormoneller Veränderungen am besten sichtbar.

Wie läuft eine Mammasonographie ab?

Der Arzt wird Sie als Erstes darum bitten, den Oberkörper freizumachen. Für die Untersuchung müssen Sie sich auf den Rücken legen, entweder mit angehobenen oder hinter dem Kopf verschränkten Armen. Dadurch wird die Brust abgeflacht, was es den Schallwellen erleichtert, in das Gewebe einzudringen.
Nun trägt der Arzt Ultraschallgel auf den Schallkopf auf und bewegt ihn in unterschiedlichen Winkeln über die Brustoberfläche. Er kann das Brustgewebe und die dazugehörigen Lymphknoten in der Achselhöhle auf dem angeschlossenen Monitor einsehen. In der Regel nimmt die gesamte Untersuchung nicht mehr als 15 Minuten in Anspruch.

Ungefähre Kosten:
ab 100 € (Selbstzahlerpreis)

Beinhaltet:

  • die Untersuchung
  • Symptomerörterung
  • Befunderstellung

* Die angegebenen Kosten sind nicht als Pauschalpreise, sondern lediglich als Orientierungshilfe zu verstehen. Die Gebühren für ärztliche Leistungen werden nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) unter Berücksichtigung der Schwierigkeit und des Zeitaufwands der einzelnen Leistung sowie der Umstände bei der Ausführung nach billigem Ermessen unter Berücksichtigung der individuellen Einzelumstände bestimmt. Werden entstehende Kosten nicht von der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung übernommen, sind sie von der behandelten Person selbst zu zahlen.

Haben Sie noch Fragen?

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.